An den Grenzen nichts Neues?

Hintergründe zu und praktische Erfahrungen von der EU-Außengrenze

An den Grenzen nichts Neues?

Hintergründe zu und praktische Erfahrungen von der EU-Außengrenze

Während die EU in struktureller Langsamkeit versinkt und ihre Mitgliedsstaaten – zunehmend von rechten Tendenzen geleitet – vor allem nationale Interessen verfolgen, wird auf Seenotrettung im Mittelmeer mit Haftstrafen reagiert.

Zwar sind Migrationsbewegungen in und nach Europa kein neues Phänomen, doch ist das Thema vor allem in den letzten Jahren allgegenwärtig. Nicht zuletzt aufgrund der vermehrten Ankunft geflüchteter Menschen sind grenzüberschreitende Aktivitäten zu einem zentralen Politikum gewachsen, das die Europäische Union nachhaltig prägt. Die Konsequenzen dieser Entwicklung sind derweil insbesondere an den Rändern Europas zu spüren und damit auch heute Grund für weit verbreitete prekäre und inhumane Lebensbedingungen.

Doch wie ist es zu dieser Situation gekommen? Und wie sieht die Realität an den europäischen Außengrenzen aus? Wir wollen die Hintergründe und Entwicklungen der europäischen Grenz- und Migrationspolitik während der vergangenen Jahre kritisch beleuchten, aber auch über die konkreten Auswirkungen dieser Prozesse berichten, Gedanken und Erlebtes austauschen und gemeinsam reflektieren.