Sex in the City

Einblicke in die Geographien der Sexualitäten

Sex in the City

Einblicke in die Geographien der Sexualitäten

Die geographische Sexualitätsforschung untersucht die Wirkungsmacht von Sexualität im und auf den Raum. Dabei stellten sogenannte ‚Gayborhoods‘ in Großstädten des globalen Nordens meist den Ausgangspunkt für empirische Untersuchungen dar. Neuere Arbeiten konzentrieren sich hingegen nicht mehr nur auf die reine Kartierung dieser LGBTQ+ -freundlichen Stadtteile, sondern sehen Sexualität als strukturierendes Element, welches die Raumwahrnehmung jeder Person an jedem Ort beeinflussen kann.

Der Vortrag berichtet zunächst über die Geschichte der geographischen Sexualitätsforschung. Dabei werden wir uns zentralen Begriffen wie ‚gayborhoods‘ oder ‚queer spaces‘ nähern und sie kritisch hinterfragen. Im Anschluss präsentiert euch Referentin Theresa Martens Einblicke in ihren ethnographischen Forschungsaufenthalt in Phoenix, Arizona. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der Verschränkung von Sexualität, Gender und Ethnizität im suburbanen Raum entgegengebracht.

Kommt vorbei, stellt Fragen oder hört einfach nur zu.

Theresa Martens hat Humangeographie studiert und arbeitet derzeit am Institut für Sozialinnovation e.V. in Berlin. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Verschränkung von Gender und Stadt sowie mit Sozialinnovationen in ländlichen Räumen.